Zement (lat. caementum „Bruchstein“, „Baustein“)

Auszug aus Wikipedia.de

Zement (lat. caementum „Bruchstein“, „Baustein“)
ist ein hydraulisches Bindemittel für die Baustoffe Mörtel und Beton.

Es ist ein anorganischer, nichtmetallischer, feingemahlener Stoff, der nach dem Anrühren mit Wasser infolge chemischer Reaktionen mit dem Anmachwasser selbständig erstarrt und erhärtet und nach dem Erhärten auch unter Wasser fest und raumbeständig bleibt.


Chemisch betrachtet ist Zement hauptsächlich kieselsaures Calcium mit Anteilen an Aluminium und Eisen, das als kompliziertes Stoffgemisch vorliegt. Im Allgemeinen enthält er auch Anteile an Sulfaten.


Portlandzement ist ein meist graues Pulver, welches in großindustriellen Prozessen aus den Rohmaterialien Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz hergestellt wird. Wichtigstes Anwendungsgebiet ist die Herstellung von Mörtel und Beton, also das Verbinden natürlicher oder künstlicher Zuschläge zu einem festen Baustoff,
der üblichen Umwelteinwirkungen gegenüber dauerhaft ist. Aufgrund der
hohen Festigkeit und Dauerhaftigkeit von Beton ist Zement weltweit
eines der wichtigsten Bindemittel.


Daneben dient Weißzement beziehungsweise Dyckerhoff-Weiß als Pigment.



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